Klimamythen entlarvt: Warum jetzt jede Entscheidung zählt! – Prof. Dr. Kira Rehfelds Faktencheck für eine nachhaltige Zukunft

Einleitung

Unser Planet steuert auf Kipppunkte zu. Immer noch bremsen Mythen und Ausreden entschlossenes Handeln aus – und die Zeit dafür läuft bald ab! Wer heute politischen Stillstand oder halbherzige Maßnahmen rechtfertigt, ignoriert glasklare wissenschaftliche Warnungen.

Prof. Dr. Kira Rehfeld von der Universität Tübingen räumt in ihrem Video mit den acht gefährlichsten Klima-Irrtümern auf und fordert dringend den Wandel – von allen, in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Prof. Dr. Kira Rehfeld ist deutsche Klimatologin und seit 2021 Professorin an der Universität Tübingen. Sie erforscht, wie und warum sich das Klima in Vergangenheit und Gegenwart verändert und setzt sich dafür ein, wissenschaftliche Fakten verständlich und gesellschaftlich wirksam zu machen. Ihr Ziel: Mit Forschung und Aufklärung den Weg für entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel ebnen.

Das Video liefert Fakten, Klarheit und einen entschlossenen Aufruf zum Handeln. Sehen Sie selbst:

Thesencheck: Diese 8 Behauptungen über den Klimawandel sind fragwürdig.


Mythos 1: „Es gab schon immer Warmphasen – das ist normal.“

Ja, Warmzeiten hat es auch früher gegeben. Aber: Noch nie gab es so rasante Temperaturanstiege wie heute, verursacht in Rekordzeit durch Menschen. Zum Vergleich: Während sich das Klima früher über Tausende Jahre veränderte, haben wir es in wenigen Jahrzehnten geschafft, Gletscher schmelzen und Extremwetter explodieren zu lassen. Berlin lag zur letzten Eiszeit unter einer dicken Eisschicht – heute reicht ein Generationenwechsel, um drastische Veränderungen live zu erleben.


Mythos 2: „Keiner kann die Zukunft vorhersagen, also weiß niemand, was kommt.“

Es stimmt: Wissenschaftler können die Zukunft nicht erraten. Sie können aber Naturgesetze als mathematische Formeln ausdrücken, aus denen Klimamodelle entwickelt werden. Mit diesen Klimamodellen können Szenarien errechnet werden, mit deren Hilfe die Fragestellung „was wäre wenn …?“ betrachtet wird. Damit lässt sich darstellen, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln könnte, abhängig von gesellschaftlichen Bedingungen (sozioökonomische Szenarien). Wer heute Kohle und Öl verbrennt, entscheidet mit über die Sommer von morgen. Szenarien belegen: Je nach Kurs landen wir bei rekordverdächtigen Hitzewellen oder schaffen noch rechtzeitig Stabilität.


Mythos 3: „Ein Grad mehr oder weniger, das macht doch kaum etwas aus!“

Die Verschiebung der Durchschnittstemperatur um nur ein Grad macht Extremereignisse wie Hitzetage oder Starkregen massiv wahrscheinlicher. Wer bei Fieber „nur“ ein Grad drüber ist, weiß: Das kann bedrohlich werden. Städte wie Paris erleben inzwischen tödliche Hitze, die früher als Ausnahme galt. Am eigenen Körper spürt jeder, was schon kleine Unterschiede ausmachen, auch für die Natur gilt das.


Mythos 4: „Wissenschaftler sind sich beim Klimawandel uneinig.“

Falsch. Tausende Klimaforscher sind sich einig: Klimawandel ist menschengemacht und bedroht unsere Lebensgrundlagen. Unsicherheiten gibt es nur in Detailfragen – wie genau Gletscher und Ozeane reagieren oder welche Böden mehr CO₂ schlucken. Wer wissenschaftliche Streitkultur über die Grundsatzfrage stellt, blendet den überwältigenden Konsens aus.


Mythos 5: „Wenn Wettervorhersagen schon schwierig sind, wie können Modelle das Klima in 20 Jahren bestimmen?“

Wetter ist kurzfristig chaotisch – Klima dagegen berechenbar, weil es im Durchschnitt über Jahrzehnte bewertet wird. Meteorologen können das Wetter für zwei Tage vorhersagen; Klimaforscher modellieren Trends für Generationen. Beispiel: Während ein Sommerregen schwer planbar ist, lässt sich der Trend zu längeren Dürren und häufigeren Extremereignissen statistisch sicher nachweisen.


Mythos 6: „CO₂ aus der Atmosphäre holen ist zu teuer und gefährlich.“

Jeder Euro, den wir für CO₂-Entnahme ausgeben, wäre besser investiert, wenn wir Emissionen gleich vermeiden. Ein Beispiel: Gigantische Ventilatoren, die CO₂ aus der Luft saugen, kosten Unsummen Energie. Jede nicht abgefeuerte Tonne CO₂ schützt uns sofort, spart Geld und Ressourcen – wir müssen jetzt handeln, statt auf riskante Technologien in ferner Zukunft zu hoffen.


Mythos 7: „Bäume pflanzen rettet das Klima.“

Bäume sind wichtig – aber reichen alleine nicht aus. Für den globalen Effekt müssten wir eine Fläche bepflanzen, die so groß wie ganz Nordamerika ist. Viel entscheidender: Schutz und Wiedervernässung von Mooren und Feuchtgebieten binden CO₂ viel effizienter und langfristiger als reine Aufforstung. Waldschutz, Landnutzungswandel und Bodenschutz stehen an erster Stelle.


Mythos 8: „Wir haben noch genug Zeit, uns anzupassen.“

Die Klimauhr tickt – und sie tickt gegen uns. Die Eisschmelze in der Arktis, der Anstieg des Meeresspiegels: Viele Entwicklungen sind bei weiterem Zögern unumkehrbar. Wer heute keine Maßnahmen ergreift, lässt künftige Generationen mit massiven Schäden und Kosten allein. Jede Entscheidung, die Aufschub rechtfertigt, erhöht das Risiko für Katastrophen – wie das Extremwetterereignis an der Ahr in Deutschland gezeigt hat.


Warum Handeln jetzt Pflicht ist – und wie Wissenschaft hilft

  • Die Klimakrise verschärft sich mit jeder ausgestoßenen Tonne CO₂ – weitere Verzögerungen schaffen irreversible Schäden und steigende Kosten.
  • Wissenschaft bietet belastbare Fakten, Systemwissen und Handlungsoptionen – sie ist kein Feind wirtschaftlicher Entwicklung, sondern der Garant für innovative Lösungen und gesellschaftliche Resilienz.
  • Wer heute politischen und gesellschaftlichen Wandel blockiert, nimmt bewusst genau jene Zukunft aufs Spiel, die die Forschung noch zu retten vermag.

Fazit:
Jede Entscheidung zählt. Klimaschutz braucht Ehrlichkeit, Mut und Tempo – von jedem Einzelnen, von Unternehmen und Regierungen. Die Mythen sind widerlegt, die Fakten liegen auf dem Tisch. Jetzt ist Handeln gefragt – für die eigene Sicherheit, Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft.

Quellen

Quelle 1 (0:30)

Information über Kira Rehfeld, ihre Publikationen und Forschungsprojekte:

https://uni-tuebingen.de/de/217023

These 1: Es gab auch in früheren Erdzeitaltern Wärmephasen. Das ist ganz normal.

Quelle 2 (1:25)

Rehfeld, Kira; Ziegler, Elisa (2023). Future climate in the context of the Earth System evolution over the last 66 million years.. figshare. Figure. https://doi.org/10.6084/m9.figshare.22732775.v1

Die Zeitachse (X-Achse) ist kontinuierlich, mit jeweils an den Abbildungsgrenzen wechselnder Auflösung. Eine ausführliche Beschreibung der Grafikinhalte und Informationen zu den Datenquellen (inkl. Links) finden sich in in Rehfeld, K. und Ziegler E. (2023).

Siehe auch:

Guarino, M.-V. et al. Sea-ice-free Arctic during the Last Interglacial supports fast future loss. Nature Climate Change 10, 928-932, doi:10.1038/s41558-020-0865-2 (2020). 

Tierney, J. E. et al. Past climates inform our future. Science 370, eaay3701, doi:doi:10.1126/science.aay3701 (2020). 

Artikel über Meeresspiegelanstieg: Dutton et al., 2015: https://doi.org/10.1126/science.aaa4019

Quelle 3 (3:30) 

Pariser Klimaabkommen im Originaltext: https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/paris_abkommen_bf.pdf

Pariser Klimaabkommen einfach erklärt: https://www.riffreporter.de/de/wissen/pariser-klimaschutzabkommen-ipcc-faq-klimaschutz

These 2: Auch Wissenschaftler können nicht in die Zukunft blicken. Niemand weiß, was kommt.

Quelle 4, (4:45)

Klimamodell in der Praxis: https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/10200-Klimaleitplanken_2.0.pdf

Klimamodelle in einer wissenschaftlichen Publikation:

Tebaldi, C., Debeire, K., Eyring, V., Fischer, E., Fyfe, J., Friedlingstein, P., Knutti, R., Lowe, J., O’Neill, B., Sanderson, B., van Vuuren, D., Riahi, K., Meinshausen, M., Nicholls, Z., Tokarska, K. B., Hurtt, G., Kriegler, E., Lamarque, J.-F., Meehl, G., Moss, R., Bauer, S. E., Boucher, O., Brovkin, V., Byun, Y.-H., Dix, M., Gualdi, S., Guo, H., John, J. G., Kharin, S., Kim, Y., Koshiro, T., Ma, L., Olivié, D., Panickal, S., Qiao, F., Rong, X., Rosenbloom, N., Schupfner, M., Séférian, R., Sellar, A., Semmler, T., Shi, X., Song, Z., Steger, C., Stouffer, R., Swart, N., Tachiiri, K., Tang, Q., Tatebe, H., Voldoire, A., Volodin, E., Wyser, K., Xin, X., Yang, S., Yu, Y., and Ziehn, T.: Climate model projections from the Scenario Model Intercomparison Project (ScenarioMIP) of CMIP6, Earth Syst. Dynam., 12, 253–293, https://doi.org/10.5194/esd-12-253-2021, 2021. 

Klima-Szenarien: 

Meinshausen, M., Nicholls, Z. R. J., Lewis, J., Gidden, M. J., Vogel, E., Freund, M., Beyerle, U., Gessner, C., Nauels, A., Bauer, N., Canadell, J. G., Daniel, J. S., John, A., Krummel, P. B., Luderer, G., Meinshausen, N., Montzka, S. A., Rayner, P. J., Reimann, S., Smith, S. J., van den Berg, M., Velders, G. J. M., Vollmer, M. K., and Wang, R. H. J.: The shared socio-economic pathway (SSP) greenhouse gas concentrations and their extensions to 2500, Geosci. Model Dev., 13, 3571–3605, https://doi.org/10.5194/gmd-13-3571-2020, 2020. 

These 3: Was ändert schon ein Grad mehr oder weniger. Daran können wir uns anpassen.

Quelle 5  (6:12)

Pariser Klimaabkommen

Quelle 6 (7:16) 

Wahrscheinlichkeitsdichte-Funktionen verschiebt sich von Jahr zu Jahr:

https://www.ipcc.ch/report/ar3/wg1/the-climate-system-an-overview/fig2-32-2

Seneviratne, S.I., X. Zhang, M. Adnan, W. Badi, C. Dereczynski, A. Di Luca, S. Ghosh, I. Iskandar, J. Kossin, S. Lewis, F. Otto, I. Pinto, M. Satoh, S.M. Vicente-Serrano, M. Wehner, and B. Zhou, 2021: Weather and Climate Extreme Events in a Changing Climate. In Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change[Masson-Delmotte, V., P. Zhai, A. Pirani, S.L. Connors, C. Péan, S. Berger, N. Caud, Y. Chen, L. Goldfarb, M.I. Gomis, M. Huang, K. Leitzell, E. Lonnoy, J.B.R. Matthews, T.K. Maycock, T. Waterfield, O. Yelekçi, R. Yu, and B. Zhou (eds.)]. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, pp. 1513–1766, doi: 10.1017/9781009157896.013.

These 4: Die Wissenschaftler sind sich untereinander ja auch uneins über die Lage. Niemand kann recht sagen, wie bedrohlich die Lage ist. 

Quelle 7 (9:25) 

Diese Seite listet verschiedene Aufrufe und Erklärungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern:

https://skepticalscience.com/arg_Globale-Erwaermung-wissenschaftlicher-Konsens.htm

Insbesondere interessant: 

https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ac2774

https://www.unep.org/resources/emissions-gap-report-2023

Quelle 8 (9:50)

Svante Arrhenius berechnete als erster Wissenschaftler anthropogenen Klimawandel, also die Wirkung von CO2, das durch Verbrennen von Kohle oder Gas entsteht, auf die Temperatur in der Atmosphäre: https://iopscience.iop.org/article/10.1086/121158

Seine Thesen wurden von Kollegen angezweifelt: 

George C. Simpson: Probable Causes of Change in Climate and Their Limitations. In: Proceedings of the Linnaean Society of London 152, 1939–1940, S. 190–219.

https://doi/10.1002/andp.19003081208

Quelle 9 (11:05) 

CO2 absorbiert Strahlung im infraroten Bereich und hält thermische Emission zurück wie Decke

https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/klima/klimawandel/treibhauseffekt-atmosphaere-klimaerwaermung-kohlendioxid-100.html

https://www.bpb.de/themen/politisches-system/politik-einfach-fuer-alle/332923/wie-der-klimawandel-funktioniert

https://www.zdf.de/nachrichten/video/grafikvideo-treibhausgase-klimawandel-100.html

Myhre, G.; Highwood, E.J.; Shine, K.P.; Stordal, F. (1998). „New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases“. Geophysical Research Letters. 25 (14): 2715–8. Bibcode:1998GeoRL..25.2715M. doi:10.1029/98GL01908. S2CID 128895348.

These 5: Klimaforscher können nicht mal das Wetter zwei Tage im Voraus sicher vorhersagen. Entsprechend ungenau sind ihre Klimamodelle, die den Klimawandel in zwanzig Jahren vorhersagen.

Quelle 10 (13:58) 

Klassische Definition von Klima nach dem Deutschen Wetterdienst: 30 Jahre werden gemittelt: https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv3=101462&lv2=101334

https://apps.ipcc.ch/glossary/ „In a narrow sense, climate is usually defined as the average weather, or more rigorously as the statistical description in terms of the mean and variability of relevant quantities over a period of time ranging from months to thousands or millions of years. The classical period for averaging these variables is 30 years, as defined by the World Meteorological Organization (WMO). The relevant quantities are most often surface variables such as temperature, precipitation and wind. Climate in a wider sense is the state, including a statistical description, of the climate system.“

Predictability of Weather and Climate, V. Krishnamurty, Earth and Space Science, 2019 https://doi.org/10.1029/2019EA000586

Quelle 11 (14:31) 

Messtationen des deutschen Wetterdienstes: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2022/11/21.html

Messstationen der Weltorganisation für Meteorologie (WOM): https://worldweather.wmo.int/de/home.html

Modell & Messdaten: Climate Explorer, https://climexp.knmi.nl/start.cgi

These 6: Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu holen ist viel zu riskant und aufwändig. 

Quelle 12 (15:44)

Korrelation von CO2 und Temperatur

https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/figures/summary-for-policymakers/figure-spm-10

Quelle 13 (16:52) 

CO2 aus Atmossphäre nehmen ist möglich – verschiedene Forschungsprojekte (Aufforstung, landwirtschaftliche Praktiken; Verstärkung der Verwitterung, Einbringen von Pflanzenkohle (Kohlenstoff in Böden)

https://cdrterra.de/de

https://www.stateofcdr.org

https://www.stateofcdr.org/s/The-State-of-Carbon-Dioxide-Removal-2Edition.pdf

Quelle 14 (17:23) 

Dircet Air Capture: Ventilatoren waschen CO2 aus Atmosphäre

https://www.wri.org/insights/direct-air-capture-resource-considerations-and-costs-carbon-removal

https://www.helmholtz-klima.de/faq/wie-entzieht-direct-air-capture-kohlendioxid-aus-der-luft

NETPEC, ein Projekt zur effektiven Gewinnung und Umwandlung von Kohlendioxid aus der Luft in  haltbare kohlenstoffreichen Substanzen, wie Kohleflocken, oder Oxalat.  Den grundlegenden wissenschaftlichen Beitrag hat sie mit ihrem Kollegen Matthias May publiziert, mit dem Sie ein BMBF-Verbundprojekt in CDRterra seit 2019 leitet: May, M. M. and Rehfeld, K.: ESD Ideas: Photoelectrochemical carbon removal as negative emission technology, Earth Syst. Dynam., 10, 1–7, https://doi.org/10.5194/esd-10-1-2019, 2019.   

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/aenm.202103801

These 7: Bäume pflanzen rettet das Klima. 

Quelle 15 (19:35)

CO2-Fixierung (nicht Absorption) vor allem durch Bodenbildung 

https://doi.org/10.1126/science.aaz0388

Veldkamp, E., Schmidt, M., Powers, J.S. et al. Deforestation and reforestation impacts on soils in the tropics. Nat Rev Earth Environ 1, 590–605 (2020). https://doi.org/10.1038/s43017-020-0091-5

Arora, V., Montenegro, A. Small temperature benefits provided by realistic afforestation efforts. Nature Geosci 4, 514–518 (2011). https://doi.org/10.1038/ngeo1182

Quelle 16 (20:14)

Bäume können sogar Temperatur erhöhen durch höhere Absorption des Sonnelichts, je nach dem wo sie stattfindet hätte Aufforstung potentiell einen negativen Effekt auf das Klima

Bonan: Effekte https://doi.org/10.1126/science.1155121

Quelle 17, (20:41) 

Moore und Feuchtgebiete binden langfristig CO2

Friedlingstein, P., O’Sullivan, M., Jones, M. W., Andrew, R. M., Bakker, D. C. E., Hauck, J., Landschützer, P., Le Quéré, C., Luijkx, I. T., Peters, G. P., Peters, W., Pongratz, J., Schwingshackl, C., Sitch, S., Canadell, J. G., Ciais, P., Jackson, R. B., Alin, S. R., Anthoni, P., Barbero, L., Bates, N. R., Becker, M., Bellouin, N., Decharme, B., Bopp, L., Brasika, I. B. M., Cadule, P., Chamberlain, M. A., Chandra, N., Chau, T.-T.-T., Chevallier, F., Chini, L. P., Cronin, M., Dou, X., Enyo, K., Evans, W., Falk, S., Feely, R. A., Feng, L., Ford, D. J., Gasser, T., Ghattas, J., Gkritzalis, T., Grassi, G., Gregor, L., Gruber, N., Gürses, Ö., Harris, I., Hefner, M., Heinke, J., Houghton, R. A., Hurtt, G. C., Iida, Y., Ilyina, T., Jacobson, A. R., Jain, A., Jarníková, T., Jersild, A., Jiang, F., Jin, Z., Joos, F., Kato, E., Keeling, R. F., Kennedy, D., Klein Goldewijk, K., Knauer, J., Korsbakken, J. I., Körtzinger, A., Lan, X., Lefèvre, N., Li, H., Liu, J., Liu, Z., Ma, L., Marland, G., Mayot, N., McGuire, P. C., McKinley, G. A., Meyer, G., Morgan, E. J., Munro, D. R., Nakaoka, S.-I., Niwa, Y., O’Brien, K. M., Olsen, A., Omar, A. M., Ono, T., Paulsen, M., Pierrot, D., Pocock, K., Poulter, B., Powis, C. M., Rehder, G., Resplandy, L., Robertson, E., Rödenbeck, C., Rosan, T. M., Schwinger, J., Séférian, R., Smallman, T. L., Smith, S. M., Sospedra-Alfonso, R., Sun, Q., Sutton, A. J., Sweeney, C., Takao, S., Tans, P. P., Tian, H., Tilbrook, B., Tsujino, H., Tubiello, F., van der Werf, G. R., van Ooijen, E., Wanninkhof, R., Watanabe, M., Wimart-Rousseau, C., Yang, D., Yang, X., Yuan, W., Yue, X., Zaehle, S., Zeng, J., and Zheng, B.: Global Carbon Budget 2023, Earth Syst. Sci. Data, 15, 5301–5369, https://doi.org/10.5194/essd-15-5301-2023, 2023. 

Quelle 18  (21:51) 

Große Flächen, eventuell die gesamte Fläche von Nordamerika wäre notwendig, um durch Aufforstung Klimawandel zu stoppen. (Je nach Ort und Effizienz).

Heck, V., Gerten, D., Lucht, W. et al. Biomass-based negative emissions difficult to reconcile with planetary boundaries. Nature Clim Change 8, 151–155 (2018). https://doi.org/10.1038/s41558-017-0064-y

Smith, P., Davis, S., Creutzig, F. et al. Biophysical and economic limits to negative CO2 emissions. Nature Clim Change 6, 42–50 (2016). https://doi.org/10.1038/nclimate2870

These 8: Wir haben noch Zeit für Anpassung an die Klimaveränderung

Quelle 19  (22:54) 

Robinson, A., Lehmann, J., Barriopedro, D. et al. Increasing heat and rainfall extremes now far outside the historical climate. npj Clim Atmos Sci 4, 45 (2021). https://doi.org/10.1038/s41612-021-00202-w

Ahrtal: Tradowsky, J.S., Philip, S.Y., Kreienkamp, F. et al. Attribution of the heavy rainfall events leading to severe flooding in Western Europe during July 2021. Climatic Change 176, 90 (2023). https://doi.org/10.1007/s10584-023-03502-7

Wetterextreme dieses Jahr in Süddeutschland

https://www.zeit.de/2024/25/unwetter-sueddeutschland-hochwasser-bayern-baden-wuerttemberg

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/hochwasser-bayern-baden-wuerttemberg-unwetter-bilder-100.html

Quelle 20 (24:29) 

Meeresspiegelanstieg durch Verlust durch Polkappen; Kipppunkte, Artensterben

Brovkin, V., Brook, E., Williams, J.W. et al. Past abrupt changes, tipping points and cascading impacts in the Earth system. Nat. Geosci. 14, 550–558 (2021). https://doi.org/10.1038/s41561-021-00790-5

Meeresspiegelanstieg: Dutton et al., 2015: https://doi.org/10.1126/science.aaa4019

Cardinale, B., Duffy, J., Gonzalez, A. et al. Biodiversity loss and its impact on humanity. Nature 486, 59–67 (2012). https://doi.org/10.1038/nature11148

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