Simmozheim: Statement zum Vortrag von Hr. Prof. Goldscheider

These:

Sie erklären, dass die europ. Spitzenreiter bei den geringsten CO2 Emissionen pro kWh Schweden, Island, Norwegen sind und dass Deutschland mit ca. 360 g/kWh weit abgeschlagen wäre. Weiterhin erklären Sie, dass diese Länder einen weit geringeren Anteil an Windenergie haben als Deutschland, und einen intelligenten Mix an grundlastfähigen Energien. Sie suggerieren damit, dass Windenergie die Ursache bzw. nicht die Lösung für den hohen CO2 Anteil an Deutschlands Emissionen ist.

Statement

Was Sie uns bei diesem Vortrag aber nicht mitteilen, dass alle genannten Länder einen sehr hohen Anteil an grundlastfähiger Wasserkraft- oder Geothermie Nutzung haben. Leider hat Deutschland nicht das Potential an Wasserkraft oder Geothermie wie Norwegen, Schweden oder Island.

Was Sie weiter nicht mitteilen, dass Deutschland It. Fraunhofer Institut mit einer Fördermenge von 171 Mio. t im Jahr 2016 beim Abbau von Braunkohle international die Nummer 1, noch vor China war. Braunkohle hat mit über 1000g CO2/kWh einen sehr hohe CO2 Ausstoß, was die CO2-Bilanz Deutschland entsprechend schlecht aussehen lässt.

Gerade der große Anteil an Braunkohle in unserem Energiemix zeigt, mit welch geringem Aufwand es möglich sein wird, unseren CO2 Ausstoß drastisch zu senken, auch wenn Deutschlands Ausstoß weltweit nur 2% ausmacht.

Es sollte doch gerade ein Ansporn sein, ebenso saubere Energie produzieren zu können, wie unsere europäischen Nachbarn es uns vormachen.

Wir vertrauen in unsere deutsche Ingenieurskunst, dass Sie das Problem der Energiespitzen bei Wind und Sonne in den Griff bekommen, so dass wir keine Angst vor „Dunkelflauten“ haben müssen. Lassen Sie uns Teil einer zukunftsfähigen Energiewende sein und diese aktiv mitgestalten.

Stimmen Sie am 8. März mit einem „JA“.

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